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Haushaltsansatz 2012 und die Entwicklung der haushaltsrelevanten Kennzahlen von 2002 bis 2012

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Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Dienstag den 12.06.2012 statt



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Ferienprogramm 2010

Das Ferienprogramm der Gemeinde Burgkirchen hatte dieses Jahr ein rundes Jubiläum: Es wurde heuer schon zum 25. Mal durchgeführt.

Der Ortsverband der Freien Wähler hat den Kindern am 1. September - mit dem erstmaligen Besuch der Werkfeuerwehr im Industriepark Werk Gendorf - wieder eine attraktive Abwechslung in den leider doch sehr verregneten Sommerferien angeboten.

Die kleine Teilnehmergruppe von 6 Kindern (fünf Mädchen und ein Junge) wurde um 12 Uhr von den beiden Betreuern Martina Czernin (ISG/Werkschutz) und Helmut Keck (Clariant/ESHA) am Zentraltor in Empfang genommen. Als Erstes wurden die teilnehmenden Kinder dann vom Werkschutz mit einem speziellen „Ferienprogramm-Ausweis“ (mit Namen und eigenem Foto) ausgestattet. Nach einem kurzen Blick in die Alarmmeldezentrale führte ein kurzer Fußmarsch zunächst ins Betriebsrestaurant, wo sich die kleinen Gäste mit einem Mittagsessen für den abwechslungsreichen Nachmittag stärken konnten.

Um 13 Uhr war es dann soweit: Die Kinder sind auf dem Gelände der Werkfeuerwehr eingetroffen und von Werkfeuermann Leo Dörner herzlich begrüßt worden. Als erstes haben die Kinder ganz schön über Vielzahl der Fahrzeuge gestaunt. Nicht weniger als zehn verschiedene Fahrzeuge stehen der Werkfeuerwehr für die unterschiedlichsten Anforderungen zur Verfügung. Neben vier „echten“ Löschfahrzeugen - einschließlich eines Lösch-fahrzeuges mit einem Teleskopmast, der bis zu einer max. Höhe von 38 m ausgefahren werden kann - verfügt der Fuhrpark über zwei Gerätewagen und ein Wechselladerfahrzeug für technische Hilfeleistungen und zwei Rettungswagen sowie einen entsprechenden Einsatzleitwagen.

Leo Dörner hat dann die Kinder durch die ganze Werkfeuerwehr geführt und alles ganz genau und anschaulich erklärt: Ausgangspunkt war dabei der wichtigste Ort der Werkfeuerwehr, die Einsatzzentrale. Hier gehen alle Notrufe und Alarmierungen ein. Danach folgte eine praktische Vorführung an der so genannten Rutschstange, über die die Werkfeuerwehrmänner im Einsatzfall schnell und sicher in die Fahrzeughalle gelangen. Anschließend haben die Kinder einen Rundgang durch die verschiedenen Werkstätten, wie z. B. die Fahrradwerkstatt, die Atemschutzwerkstatt oder die Feuerlöscherwerkstatt, gemacht. Während der Führung auf dem Gelände der Werkfeuerwehr wurde ihnen auch die Funktion des Übungsturmes erklärt und die Unterrichtsräume sowie die Ruheräume der Werkfeuerwehr inspiziert.

Anschließend wurden die Kinder in zwei Lösch-fahrzeugen zum Übungsplatz der Werkfeuerwehr gefahren, um auch selbst einen „Brand“ zu löschen. Dort angekommen, wurden die Teilnehmer auch von Herrn Martin Siebert, dem Leiter der Werkfeuerwehr im Industriepark Werk Gendorf, begrüßt und zur Erinnerung wurde ein Gruppenbild vor einem der beiden Löschfahrzeuge gemacht. Bei den praktischen Übungen wurde Leo Dörner von Adam Müller tatkräftig unterstützt. Zunächst galt es, an einer Zielwand die „lodernden Flammen“ (kippbare Flammenattrappen) mit einem Wasserstrahl aus einer Handpumpe zu treffen, was die Kinder mit Bravour erledigten. Nicht ganz so leicht war es dann, wirkliche Flammen mittels eines Feuerlöschers zu löschen. Doch auch diese Aufgabe wurde von den Mädels und dem Jungen ohne zu zögern angegangen und tadellos bewältigt. Zwischendurch gab es als Kraftnahrung Gummibärchen.

Danach wurde den Kindern sehr anschaulich vorgeführt, dass ein Fettbrand - der auch zu Hause in der elterlichen Küche vorkommen kann - auf gar keinem Fall mit Wasser gelöscht werden darf. Sichtlich beeindruckt waren die Kinder von den Auswirkungen (große Stichflamme und starke Hitzeentwicklung) des falsch durchgeführten Löschvorgangs einer brennenden Fettpfanne mit Wasser.

Höhepunkt des abwechslungsreichen Nachmittags war dann eine Fahrt im Bedienkorb vom Teleskopmasten auf eine Höhe von etwa 30 Metern. In luftiger Höhe konnte man die Kirchen von Emmerting und Hohenwart oder auch die Reaktortürme der OMV in Burghausen sehen. Nach dem „Höhenflug“ wurde dann noch das Löschfahrzeug von allen Seiten (außer von unten) eingehend in Augenschein genommen, bevor die Teilnehmer des Ferienprogramms in den Löschfahrzeugen wieder zurück zum Zentraltor gebracht wurden.

Zum Abschluss gab es für jedes Kind noch ein kleines Erinnerungsgeschenk bevor dann die Kinder um 16 Uhr wieder ihren Eltern übergeben wurden.

Anmerkung: Die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann bzw. zur Werkfeuerwehrfrau ist nun auch im Industriepark Werk Gendorf möglich. Heuer haben - genau am Tag des Ferienprogramms – erstmals zwei junge Männer mit ihrer Ausbildung in dem anspruchsvollen und abwechslungs-reichen Beruf begonnen.

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