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Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Dienstag den 12.12.2017 statt




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Beteiligung beim Ferienprogramm





Fotos und Bericht Helmut Maginot

Auch beim diesjährigen Burgkirchner Ferienprogramm waren die Freien Wähler als Veranstalter mit einem Besuch der Polizeiinspektion Burghausen dabei.

So starteten am Mittwoch den 9. August  11 Mädchen und Buben und ihre Betreuer, Wenzel Kühn und Helmut Maginot, mit der Eisenbahn nach Burghausen. Mit einigen Tüten Gummibärchen - die genauestens aufgeteilt wurden -  ließ sich die "lange" Reise überbrücken.

Vom Bahnhof Burghausen ging es dann zu Fuß direkt zu der nahe gelegenen Polizeiinspektion. Durch Klingeln an der verriegelten und kamera-überwachten Eingangspforte wurde uns dann geöffnet. Da standen wir dann etwas eingezwängt im Vorraum. Man kann von da zwar auf die mit Panzerglas gesicherte Zentrale schauen, und auch Kontakt aufnehmen (Mikrophon), aber weiter geht es ohne Hilfe nicht.

Diese Hilfe kam dann in Person von Polizeihaupt-kommissar Willi Grasteit, der uns im Eingangs-bereich begrüßte. Wenzel Kühn führte gleich nochmals vor, wie das gesicherte Zugangs-prozedere zur Polizeiinspektion von innerhalb abläuft. Nach dem Klingeln schaut der dienst-habende Polizist auf die Türkamera, entschied, dass von Wenzel keine Gefahr drohe, und öffnete die Tür fernbedient.

Anschließend begann die Führung durch das Gebäude der Polizeiinspektion. Wir starteten in der Zentrale, die 24 h besetzt ist. Bemerkenswert sind die vielen Telefone, Bildschirme und Knöpfe. Da musste man den Forschertrieb von manch jungem Besucher etwas kontrollieren, denn jeder Taster ist ja auch eine Versuchung.

Jedenfalls gab es viel Neues zu sehen und  zu erfahren, z.B. dass Burgkirchen polizeitechnisch getrennt ist. Der Dienstbereich der Polizei-inspektion Burghausen umfasst zwar die Gemeinden Burgkirchen/Alz, aber ohne den Gemeindeteil Gendorf. Für Gendorf ist die Polizei-inspektion Altötting zuständig. Die Zuständig-keitsgrenze ist die Mitte der Alzbrücke.

Nun ging es weiter durch die verschiedenen Büros und Räumlichkeiten. Jährlich werden auch zahl-reiche Fußballspiele des SV Wacker Burghausen polizeilich betreut. Dafür gibt es ein separates Büro, das themengerecht mit vielen Fußball-Utensilien ausgestattet war. Die erregten bei einigen Jungs sogar mehr Aufmerksamkeit als die Erläuterungen von Hauptkommissar Gastreit zu diesem Aufgabenfeld.

Dann stiegen wir  in den Keller der Polizeiinspektion hinab. Dort sind drei Arrestzellen unterschiedlicher Größe unterbracht. Die jungen Besucher hatten nun die Gelegenheit, selbst zu erleben, was es mit den "schwedischen Gardinen" auf sich hat, auch wenn die wahre unerfreuliche  Bedeutung einer derartigen Situation noch nicht wirklich erkannt wurde.
Im Keller besuchten wir auch noch den Fitness-raum der Polizei. Man war sich einig, dass der sehr wichtig ist, denn die Polizeibeamten sollten ja fitter sein als die Verbrecher. Wer wollte, konnte auch am Box-Sack noch etwas überschüssige Energie freisetzen.

Anschließend ging es wieder nach oben und über eine gesicherte, kameraüberwachte Türe in den  Innenhof der Polizeiinspektion. Hier sind die Polizeifahrzeuge untergebracht. Herr Haupt-kommissar Gastreit zeigte uns hier einen Polizei-VW-Bus,  den man bei der Erfassung von Verkehrsunfällen einsetzt, also ausgestattet war mit Warnwesten, Lampen, einem  Messrad , Kreide zum Markieren von wichtigen Stellen am Unfallort usw. Die alles überragende Kernfrage in diesem Zusammenhang war allerdings, wo der Knopf für Sirene und Blaulicht sei. Was durch eine kurze Vorführung durch unseren Betreuer beantwortet wurde. Der Bus  als Hintergrund war darüber hinaus auch sehr geeignet für das Gruppenfoto.

Mit der Bemerkung von Hauptkommissar Gastreit, dass hier die Polizisten hochkonzentriert arbeiten müssen (kleiner Hinweis bezüglich unseres Geräuschpegels), ging es zurück in das Gebäude und zwar  in die 1.Etage zum Erkennungs-dienstraum. Hier lernte die Gruppe, was erken-nungsdienstliche Arbeit zur Erfassung einer Person ist. Von jedem der Kinder wurde nun ein Finger-abdruck abgenommen, nicht elektronisch, sondern mit Stempelfarbe. Dieses Verfahren ist - wie wir erfahren durften - immer noch das sicherste Verfahren, auch wenn es einige Mühe machte, die Farbe wieder von den Fingern zu bekommen..

Dass es auch bei der Polizei um Geld geht, stellte die Gruppe fest, als sie das Büro der Controllerin besuchte. Diese Polizeibeamtin achtet darauf, dass sparsam mit dem verfügbaren Budget umgegangen wird.

Anschließend  versammelte sich die Gruppe im großen Besprechungszimmer. Hier erläuterte Hauptkommissar Gastreit wichtige Ausstattungs-teile  eines Polizisten, wie schusssichere Weste, Metalldetektor, Schlagstock und Handschellen. Über Waffen, was natürlich die Jungs immer interessiert, wird aber grundsätzlich nicht gesprochen.

Anhand eines kleinen Tests konnten die Kinder abschließend zeigen, was sie alles gelernt hatten. Als Bestätigung der erlangten Fach-Kompetenz wurde dann allen der  persönliche "Kinderpolizei-Ausweis" überreicht. Dieser berechtigt, auch Erwachsene, an einige Regeln wie „Anschnallen“ oder „Kein Handy beim Fahren“ zu erinnern.

Zum Abschluss bedankte sich die Gruppe bei Hauptkommissar Gastreit für seine große Geduld und die informative Führung und überreichte ihm für die gesamte Polizeiinspektion zwei  Pakete Kaffee und Kekse aus dem Welt-Laden, mit dem Hinweis, dass die Polizei ja immer wachsam sein müsse.

Damit verabschiedete sich unsere Gruppe, denn es war schon etwas spät geworden, wir eilten zum Bahnhof und traten mit dem Zug den Heimweg nach Burgkirchen an.

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